Blähbauch - Auf diese 3 Dinge solltest Du unbedingt achten

Hast du manchmal mit einem Blähbauch zu kämpfen? Wir lesen auf Instagram und anderen Sozialen Medien, dass dieses Thema viele beschäftigt. Deshalb geben wir dir Tipps, wie du einen Blähbauch vermeiden kannst. Natürlich solltest du zunächst beim Arzt abklären, ob eine Erkrankung (z.B. Reizdarmsyndrom) oder eine Unverträglichkeit der Auslöser ist. Wenn das nicht der Fall ist und dein Arzt dir zugesichert hat, dass du gesund bist, kannst du die folgenden Dinge ausprobieren: Langsamer und bedachter Essen: Wir essen heutzutage viel zu schnell und sind während des Essens oft abgelenkt. Wir essen sogar teilweise dann, wenn wir unter Stress stehen oder auf dem Weg zu einem wichtigen Termin sind. Was passiert dabei? Unbewusst schlucken wir durch das schnelle Essen gleichzeitig ganz viel Luft. Diese Luft führt dann logischerweise dazu, dass sich der Bauch aufbläht. Versuche dich deshalb auf das Essen zu konzentrieren, währenddessen keine Medien zu konsumieren und nicht in stressigen Situationen zu essen. Aerophagie ist das unbewusste Schlucken von Luft, das häufig bei Säuglingen vorkommt. Die geschluckte Luft wird teilweise wieder aufgestoßen oder durch den Darm nach außen befördert. Das führt wiederum zu starken Blähungen. Eine Aerophagie sollte unbedingt von einem Arzt behandelt werden, da sie in Extremfällen starke Schmerzen verursachen kann. Dieses unbewusste Schlucken von Luft passiert sehr oft bei der Nahrungsaufnahme oder beim Trinken. Durch das Trainieren der Zwerchfellatmung kann man die Beschwerden deutlich lindern. Wir erklären dir in drei simplen Schritten, wie dies funktioniert.

Lege dich auf den Boden und positioniert ein leichtes Buch oder eine Packung Tempos auf dem Bauch. Wenn sich der Gegenstand auf dem Bauch bewegt, weißt du, dass du mit dem Zwerchfell atmest. Achte darauf, dass du nicht aus der Brust, sondern aus dem Bauch atmest. Die Brust sollte während des Atmens also komplett flach bleiben. Nur der Bauch sollte sich beim Einatmen heben und beim Ausatmen senken. Wenn möglich, solltest du jeweils vier Sekunden durch die Nase ein- und ausatmen.

Schritt 1
Du solltest die Zwerchfellatmung zuerst unter optimalen Umständen lernen. Das bedeutet, dass du dabei allein und ungestört bist und dich hinlegst. Übe dies 2x mal täglich für 2 Minuten.

Schritt 2
Wenn du die Zwerchfell Atmung in der liegenden Position beherrscht, solltest du die gleiche Übung im Sitzen durchführen. Dieser Schritt ist um einiges schwieriger, da der Bauch beim Sitzen eingeengt ist. Das ist wahrscheinlich der Grund, warum viele die Angewohnheit haben, durch die Brust und nicht durch das Zwerchfell zu atmen. Wenn man sich während des Essens vorlehnt, kann es noch schwieriger werden, durch das Zwerchfell zu atmen. Achte deshalb darauf, dass du aufrecht sitzt, wenn du isst.

Schritt 3
Der letzte Schritt besteht darin, die Zwerchfellatmung während des Essens und Trinkens anzuwenden. Dieser Schritt wird dir etwas Anstrengung und Konzentration kosten, ist aber sehr wichtig. Sobald du dies des Öfteren geübt hast, wirst ihdur es unterbewusst richtig machen. Bevor du isst oder trinkst, solltest du dich an den Tisch setzen und ein paar langsame Zwerchfellatmungen durchführen. Fange dann an zu essen. Iss langsam und kaue das Essen gründlich. Nachdem du das Essen heruntergeschluckt habt, macht ihr eine Zwerchfellatmung. Das macht ihr jedes Mal, wenn ihr Essen oder Flüssigkeit herunterschluckst. Wenn du aufgegessen hast, solltest du wieder ein paar langsame Zwerchfellatmungen machen, bevor du den Tisch verlasst.

Schwache Körpermitte: Meiner Meinung nach reicht es bei den meisten Menschen nicht aus, einfach nur Grundübungen in das Training aufzunehmen und keine gezielten Übungen für die Körpermitte durchzuführen. Es geht hier nicht darum die Bauchmuskeln optisch zu verändern, sondern muskuläre Dysbalancen vorzubeugen. Wenn man in der Woche 20 oder mehr Sätze für die Rückenmuskulatur durchführt und keinen andere Sport ausübt, dann ist es ganz logisch, dass man auch die Körpermitte gezielt trainieren sollte. Das heißt aber nicht, dass du tausende Crunches machen sollst. Baue frontale Planks, seitliche Planks und Vakuum Übungen in dein Training ein. Auch wenn das Training nur leichten Einfluss auf die Optik der Bauchmuskeln hat (die Form kannst du nicht verändern, aber die Muskelmasse zu einem leichten Grad), ist es wichtig, die Muskulatur der Körpermitte zu stärken. Salat und andere blähende Nahrungsmittel: Hier ist nicht Gemüse, sondern ganz normaler Kopfsalat gemeint. Man muss diesen natürlich nicht ganz aus der Ernährung eliminieren, sondern einfach auf eine ausgewogene Zufuhr achten. Große Mengen an Salat (500g-1kg) pro Tag können bei vielen zu einem aufgeblähten Magen führen. Iss mehr Gemüse, da dies für den Magen angenehmer ist. Meiner Meinung nach ist dieser letzte Punkt aber der am wenigsten ausschlaggebende, da die meisten wahrscheinlich schon einmal probiert haben, gewisse Lebensmittel, die stark aufblähen, zu vermeiden. Die anderen Tipps werden somit einen größeren Einfluss auf eine positive Veränderung haben.

*** Hinweis: Dieser Text dient der reinen Information und entspricht keiner ärztliche Empfehlung.